Pressemitteilung

26.09.2020 – Nachhaltigkeitspreis für regionale Wasser- und Bodenschützer

Nachhaltigkeitspreis für regionale Wasser- und Bodenschützer

Heute wurden in Rheinsberg die Nachhall-Awards an sechs Projekte vergeben, die sich durch außergewöhnliches Engagement in Sachen regionalem Umweltschutz verdient gemacht haben. Unter den ausgezeichneten Initiativen sind zudem eine Berliner und eine Brandenburger Schule. Auch die Politik gratulierte herzlich. Der Nachhall ist mit jeweils 1.500 Euro Preisgeld dotiert und wurde durch das Bio-Mineralwasser-Unternehmen Rheinsberger Preussenquelle ins Leben gerufen.

Ein Wald bei Wandlitz bleibt erhalten statt bebaut zu werden. Ein See in Pankow wird von Schüler*innen saniert. 150 Hektar konventionelle Landwirtschaft vor den Toren Berlins werden Stück für Stück ökologisch. Diese und viele weitere nachhaltige Erfolge sind Ergebnis privater und schulischer Initiativen, die heute mit dem Nachhall 2020 ausgezeichnet wurden. Drei Brandenburger und zwei Berliner Projekte sowie eine überregionale Einreichung durften sich heute über Preis und Preisgeld freuen. Zwei der insgesamt sechs Initiativen erhielten den Publikumspreis. Über 4.000 Menschen beteiligten sich an der Online-Abstimmung und wählten einen neuen, regionalen Bio-Laden in Wittstock sowie ein Blühflächen-Projekt aus dem Raum Kassel zu den Sieger*innen. Die Jury sollte in den weiteren Kategorien noch drei weitere Gewinner-Projekte küren. Bei der Vielzahl der guten Einreichungen einigte man sich schließlich sogar auf zwei Awards in der Kategorie „Schule“.

„Unterstützung und Aufmerksamkeit für die vielen kleinen, aktiven und so wichtigen Umweltschutz-projekte, darum ging es uns von Beginn an“, so Preussenquelle-Geschäftsführer Frank Stieldorf bei der feierlichen Verleihung des Nachhall 2020. „Die Klimawende schaffen wir nur gemeinsam. Aber allzu oft bleiben Initiativen aus Freunden, Nachbarn oder Schulen unter dem Radar der großen Nachhaltigkeitspreise. Oder der Aufwand einer Einreichung ist viel zu hoch. Hier sind wir aktiv geworden und froh, gleich beim ersten Mal so viele tolle Bewerbungen erhalten zu haben.“

Eigentlich hätte die Zeremonie bereits im Mai und im feierlichen Rahmen des brandenburgischen Solanum Festivals stattfinden sollen. Pandemie-bedingt wurden die Preise erst heute im kleinen Rahmen, flankiert von einem Video-Grußwort von Verbraucherschutz-Senator Dr. Dirk Behrendt in Rheinsberg vergeben.

Aus den insgesamt über 40 Einreichungen gingen folgende Projekte als Sieger hervor:

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